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19.10.2017

v.l.n.r.: Gabriele Brede, Elke Bernshausen, Ulrike Conrad, Willi Brase (Schirmherr und Förderer)

Anlässlich unserer Veranstaltungs-Reihe zu den Hospiz- und Palliativtagen war die ambulante Hospizhilfe auch mit einem Stand auf dem Kreuztaler Wochenmarkt vertreten.


15.08.2017

Theaterstück anlässlich des Welthospiztages

Wir laden herzlich zu der Theateraufführung  „Herbst- ein Stück über das Sterben“ der Theatergruppe „Drama statt Siegen“ am 20.10.17 um 19.30 Uhr in die Weiße Villa in Kreuztal ein. Nähere Informationen und Karten im Vorverkauf erhalten Sie bei der Diakoniestation.


28.06.2017

Fortbildungswochenende in Haus Düsse bei Soest

Gruppenbild vor dem Haus Düsse (einige Mitarbeiter fehlen)

UNSER KÖRPER IST DER HANDSCHUH DER SEELE, ER LÜGT NIE!

„Einführung in die Körpersprache“ war das Thema einer 3tägigen Fortbildung, zu der die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der ambulanten Hospizhilfe der Diakonie Kreuztal unter der Leitung von Gabriele Brede vom Freitag den 23.-25.06.2017 ins Haus Düsse nahe Soest fuhren. Als Referenten konnte Frau Brede den Theologen und Gestalttherapeuten Josef Gerwing gewinnen, der der Gruppe Wege in die Welt der Körpersprache nahe bringen sollte.
Nach Ankunft und  Zimmerverteilung traf man sich im Tagungsraum bei Kaffee und Kuchen. Um 16.00 Uhr war dann Beginn der Fortbildung:

Auf den ersten Blick – sehen und gesehen werden – ganz Ohr sein – Hand-Arbeit – Körperkontakt spüren – Körperhaltung

sind nur einige Stichworte, die das Wochenende bestimmten.

Mit allen Sinnen bewusst wahrzunehmen und der Begriff Awareness (Achtsamkeit) schlichen sich nicht nur auf das Flipchart, sondern auch in die Gehirne der Teilnehmer. Ebenso die Aussage: Es ist unmöglich, NICHT zu kommunizieren. Auch das aktive Zuhören war ein wichtiger Aspekt und wurde im Rollenspiel trainiert. Dank der speziellen humorvollen Art des Referenten war es für die Teilnehmer ein Gewinn, jederzeit aufmerksam der Fortbildung zu folgen.
Wozu brauchen ambulante HospizhelferInnen eine solche Fortbildung? Sie begleiten sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase, in ihrem häuslichen Umfeld. Dabei ist es nicht immer selbstverständlich, dass Sprache noch funktioniert. Nonverbale Kommunikation läuft Gefahr, missverstanden zu werden. Umso wichtiger ist es, sich ganz dem Gegenüber zu widmen.

Jeder Teilnehmer der Fortbildung hatte am Ende das Gefühl, ganz viel mit nach Hause zu nehmen:
Achtsam mit sich selbst und anderen umgehen, mit viel aktivem Zuhören genauer und konzentrierter auf das Gegenüber reagieren.
Essen als „Körperpflege“ und der Austausch am Abend im fröhlichen Beisammensein haben die Mitglieder der Gruppe ein Stück näher zusammenrücken lassen.

Vielen Dank für ein rundes und tolles Wochenende mit einem schweren Thema leicht gemacht!
                               A. Swirinski-Kölsch und M. Schleifenbaum
 

Falls Sie sich eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Ambulanten Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal vorstellen können:
Im Frühjahr 2018 beginnen wir mit der Ausbildung neuer Helferinnen und Helfer. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Koordinatorin der Ambulanten Hospizhilfe, Schwester Gabriele Brede, Tel. 02732 / 1028  oder brede@diakoniestation-kreuztal.de


06.02.2017

Gontermann-Peipers Stiftung fördert Ambulante Hospizhilfe der Diakoniestation Kreuztal

Freundeskreis der Diakoniestation Kreuztal e.V. erhielt 2.000 € Spende

„Aus Tradition für die Region“, so lautet das Leitwort der im Jahr 2000 gegründeten Gontermann-Peipers Stiftung. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, soziale Einrichtungen und Projekte in der heimischen Region zu unterstützen.

In diesen Tagen konnte sich der Freundeskreis der Diakoniestation Kreuztal -Sozialstation für die Stadt Kreuztal- e.V. über eine Spende in Höhe von 2.000 € freuen. Der Betrag, so die Verantwortlichen der Gontermann-Peipers Stiftung, Fritz und Frieder Spannagel, soll der Ambulanten Hospizhilfe zugutekommen, deren Gründung durch den Freundeskreis ermöglicht wurde und die nach wie vor maßgeblich durch diesen unterstützt wird.

Ziel der Ambulanten Hospizhilfe ist es, besonders in der letzten Phase des Lebens, schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige zu begleiten.

Unabhängig von der Religionszugehörigkeit, der Nationalität, der Weltanschauung oder der Art der Erkrankung der Hilfsbedürftigen bieten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, unter der Koordination von Leiterin Gabriele Brede, ihre Hilfe in Kreuztal und Umgebung an.

In der Trauergruppe und im „Café Regenbogen“, dem Trauercafé in der Ernsdorfstraße 5, besteht für Trauernde die Möglichkeit zur gemeinsamen Bewältigung der Trauer.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werden besonders geschult und fortgebildet. Das Angebot besteht seit Ende der neunziger Jahre. Es finanziert sich aus Spenden und Zuschüssen der Krankenkassen und ist kostenfrei.

Die Mitarbeiterinnen würden sich freuen wenn Angehörige, denen diese ambulante Begleitung die Möglichkeit zu einer „Verschnaufpause“ bietet, sich frühzeitig an die Ambulante Hospizhilfe wenden würden, damit die Begleitung der Betroffenen optimiert werden kann.

Dr. med. Wolfgang Böhringer, Vorsitzender des Freundeskreises, bedankte sich im Namen des Freundeskreises sehr herzlich für die Spende.

Menschen, die in dieser für alle Familien sehr belastenden Situation Hilfe suchen, können Gabriele Brede unter der Telefonnummer 02732/1028 ansprechen.


22.12.2016

Spende des SPD-Stadtverbandes Kreuztal an die Ambulante Hospizhilfe

Sigrid Zimmermann, 2.v.l., übergibt mit Vorstandsmitgliedern den symbolischen Spendenscheck an Gabriele Brede, 3.v.l., und ihre Mitarbeiter sowie an den Förderer Willi Brase, MdB.

Beim Herbstfest der SPD, dem traditionellen Seniorennachmittag in der Stadthalle, stellte Willi Brase, MdB, im September die ambulante Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal vor, deren Förderung er sich, auch über sein Ausscheiden aus dem Bundestag im kommenden Oktober hinaus, zur Aufgabe gemacht hat.

Da lag es nahe, dass der Stadtverbandsvorstand nun den aufgerundeten Erlös der Tellersammlung in Höhe von 600 Euro an die Mitarbeiter überreichte.

Dietmar Braun, Geschäftsführer der Diakoniestation begrüßte die Gäste in den Räumen an der Martin-Luther-Straße.

Gabriele Brede, hauptamtliche Leiterin der Hospizhilfe, hatte drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zur Seite. Gemeinsam stellten sie ihre Arbeit vor. Sie begleiten, besonders in der letzten Phase des Lebens, schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige. Dabei schauen sie nicht auf die Religionszugehörigkeit, die Nationalität, die Weltanschauung oder die Art der Erkrankung der Hilfsbedürftigen.

In der Trauergruppe und im Café Regenbogen, dem Trauercafé in der Ernsdorfstraße 5, besteht für Trauernde die Möglichkeit zur gemeinsamen Bewältigung der Trauer.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, derzeit etwa 23, werden besonders geschult und fortgebildet. Das Angebot besteht seit Ende der neunziger Jahre, finanziert sich aus Spenden und Zuschüssen der Krankenkassen. Es ist kostenfrei.

Im Jahr werden so etwa 40 Menschen und deren Angehörige begleitet.

Willi Brase betonte, dass der Gesetzgeber leider bis heute diese Art von Begleitung nicht in die Aufgaben der Gesundheitsversorgung aufgenommen hat und sich auf die Arbeit ehrenamtlicher Helfer stützt. Man dürfe sich in Kreuztal glücklich schätzen, die Initiative der Stiftung Diakoniestation vorzufinden.

Die Mitarbeiterinnen würden sich freuen wenn Angehörige, denen diese ambulante Begleitung die Möglichkeit zu einer „Verschnaufpause“ bietet, sich frühzeitig an die Ambulanten Hospizhilfe wenden würden, damit die Begleitung der Betroffenen optimiert werden kann.

Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Sigrid Zimmermann bedankte sich bei allen im Betreuungsteam der Hospizhilfe für das große Engagement im Sinne der Bürgerschaft