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04.09.2019

Leben ohne Dich

Trauergruppe für verwaiste Eltern

In der Gruppe möchten wir Mütter und Väter begleiten und zusammen bringen, die um ihre verstorbene Tochter und ihren Sohn trauern. Kinder, die schon jugendlich oder erwachsen waren, als sie starben.

Wir wollen einen gemeinsamen Weg der Trauer gehen und einen Weg finden, mit dem Tod des geliebten Kindes weiterzuleben.

Termine:
Mittwoch, 16. Oktober 2019, von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Mittwoch, 13. November 2019, von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr  

Weitere Termine folgen!

Ort:
Haus Ernsdorf (Nebengebäude), Ernsdorfstraße 3-5, 57223 Kreuztal

Um Anmeldung wird gebeten.

Ansprechpartner:
Gabriele Brede

Telefon.02732-1028
E Mail: brede@diakoniestation-kreuztal.de


04.09.2019

Kochen mit Trauernden

Das Leben wieder neu schmecken……

Mit dem Tod eines geliebten Menschen verändert sich alles. Mit der Lebensfreude schwindet auch oft die Motivation zum Kochen.

Den verwaisten Platz am Tisch sehen zu müssen, führt erst recht den schmerzhaften Verlust vor Augen. Das Interesse, gut für sich selbst zu sorgen, rückt in den Hintergrund.

Mit einem gemeinsamen Kochtag möchten wir Ihnen Mut machen, das Leben wieder „neu zu schmecken“.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Kochen und gute Gespräche mit Ihnen.

Termine:
Samstag, 26.Oktober 2019, von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Samstag, 14.Dezember 2019, von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Weitere Termine folgen!

Ort:
Tagespflege, Charlottenstraße 23, 57223 Kreuztal

Um Anmeldung wird gebeten.

Ansprechpartner:
Gabriele Brede

Telefon: 02732/1028
E Mail: brede@diakoniestation-kreuztal.de


20.05.2019

Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Hospizhelfer/in

Du zählst, weil du bist, bis zum letzten Augenblick des Lebens.
Cicely Saunders (Begründerin der Hospizbewegung)

Schwerstkranke, sterbende und trauende Menschen begleiten und in belastenden Lebenssituationen zur Seite zu stehen, ist die Aufgabe der Ambulanten Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal.

Am 09. November 2019 starten wir einen neuen Kurs zur Grundausbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen. Interessierte, die im ambulanten Hospizdienst der Stiftung Diakoniestation Kreuztal tätig werden möchten, werden ihre Einsatzorte Zuhause, im Pflegeheim und im Krankenhaus haben.

Die Ausbildung läuft über neun Monate. In dieser Zeit werden Themen wie Informationen zu psychischen Vorgängen, Einblicke in die medizinisch-pflegerischen Aspekte und viele weitere Themen, die sich mit Sterben und Tod auseinandersetzen, behandelt. Ein grundlegender Blickwinkel während der Ausbildung ist die Frage, wie gehe ich selbst mit meinen eigenen Verlusterfahrungen um. Eine wichtige Voraussetzung im Hinblick auf die Begleitung sterbender und trauernder Menschen ist das eigene Einfühlungsvermögen in diesen Situationen.

Ob Frau oder Mann, Mitglieder aller Alters- und Konfessions- sowie aller Berufsgruppen sind herzlich zur Ausbildung eingeladen. Der Kurs umfasst einen Samstag im Monat und nach Absprache einen Wochennachmittag. Geleitet wird die Ausbildung von Gabriele Brede, Leitung der ambulanten Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal.

Anmeldungen nehmen wir gerne telefonisch oder per e-mail entgegen.
(Telefon 02732/1028, email: brede@Diakoniestation-kreuztal.de)


18.12.2018

Fachtagung „Wie Kinder trauern“

Die ambulante Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal und der ambulante Hospizdienst Siegerland organisierten am 20. Oktober 2018 gemeinsam mit der Frankfurter Gestalttherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Frau Sabine Brütting, in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums am Wellersberg in Siegen eine Fachtagung zum Thema „Wie Kinder trauern“.

Die von den Koordinatorinnen Gabriele Brede (Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Kreuztal) und Silvia Teuwsen (Koordinatorin ambulanter Hospizdienst Siegen) organisierte Fachtagung, bei der durch Fallbeispiele und kreative Arbeit ein erster Einblick in die Trauer von Kindern und die Trauerarbeit mit Kindern ermöglicht wurde, stieß auf großes Interesse und gab Anlass zu regen Diskussionen innerhalb der zwanzigköpfigen Teilnehmerrunde.

Im Vordergrund stand an diesem Tag, Vorurteile und Sorgen hinsichtlich des Umgangs mit trauernden Kindern und Jugendlichen abzulegen und diese altersgerecht auf den bevorstehenden Tod eines Familienmitglieds vorzubereiten und dabei zu begleiten. Die jüngeren Familienmitglieder über den Sterbeprozess der Betroffenen aufzuklären und in das Thema „Tod“ mit einzubeziehen, ist unbedingt notwendig und erwünscht.

Je nach Alter lassen sich liebevolle Zugänge zu „Tod“ und der Trauerzeit danach insbesondere durch offene Gespräche, Zugewandtheit, aber auch durch (Bilder-)Bücher, malen und basteln finden. Eltern sollten in erster Linie offen sein für die Fragen ihrer Kinder und sich gegebenenfalls bei der Aufklärungsarbeit von HospizmitarbeiterInnen, ÄrztInnen etc. unterstützen lassen.

Wir bedanken uns bei Frau Brütting für ihre Zeit und die geduldige Aufklärungsarbeit zu diesem wichtigen Thema und bei den TeilnehmerInnen für das rege Interesse und die produktive Mitarbeit.